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04.11.2011 - CJD Prignitz Perleberg
Unterstützte Beschäftigung
Ein neuer Abschnitt im Leben
Teilnehmerin aus der Qualifizierung „Unterstützte Beschäftigung“ im CJD Prignitz tritt Arbeitsplatz an
CJD Prignitz, Perleberg
Ein besonderes Frühstück am 14. Oktober 2011 im Rahmen der Qualifizierung „Unterstützte Beschäftigung“ im CJD Prignitz in Perleberg.
Jeden Freitag haben die Teilnehmer einen Projekttag und diesmal war der Anlass ein sehr schöner.
Franziska Seltmann, Teilnehmerin seit 01.03.2010, wurde verabschiedet. Beim Gedanken an Abschied denkt kaum einer im ersten Moment an etwas Schönes, doch nicht in dieser Runde. So hieß es doch Abschied nehmen, weil Franziska Seltmann einen festen Arbeitsplatz antrat. Seit dem 20. Oktober 2011 arbeitet Franziska Seltmann nun in der Kita Piccolino in Perleberg. Dass sie aus ihrem Praktikum heraus übernommen wurde und die Qualifizierung im CJD Prignitz vorzeitig verlassen konnte, verdankt sie ihrer Zielstrebigkeit. Im Rahmen der Praktika lernte sie schnell sich im Arbeitsalltag in der Küche zurechtzufinden und integrierte sich im Team. Durch Flexibilität, Einsatzbereitschaft und Zuverlässigkeit überzeugte sie so sehr, dass es zu einer festen Anstellung kam.
Während der Zeit in der Qualifizierung „Unterstützte Beschäftigung“ wurden schulische Kompetenzen aufgebaut und eine Orientierungszeit durchlaufen, während dieser sich schnell herausstellte, dass für Franziska Seltmann nur ein Praktikum und ein späterer Arbeitsplatz in einer Küche in Frage kam. Das Team der „Unterstützten Beschäftigung“ wünscht Franziska für ihren neuen Abschnitt im Leben alles Gute und freut sich natürlich über den Erfolg.
Hintergrund Qualifizierung „Unterstützte Beschäftigung“: Zielgruppe sind behinderte Menschen mit dem Potenzial für eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, für die Teilhabeleistungen wie Berufsvorbereitung, Ausbildung oder Weiterbildung nicht in Frage kommen, werkstattbedürftige behinderte Menschen gehören nicht zur Zielgruppe. Insbesondere lernbehinderte Menschen im Grenzbereich zur geistigen Behinderung, geistig behinderte Menschen im Grenzbereich zur Lernbehinderung oder aber behinderte Menschen mit einer psychischen Behinderung und/oder Verhaltensauffälligkeiten. Ziel ist es durch individuelle betriebliche Qualifizierung ein, unter besonderer Berücksichtigung der Fähigkeiten und Fertigkeiten, behindertengerechtes, sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis zu begründen. Drei Phasen werden durchlaufen, Orientierung, Qualifizierung und Stabilisierung. Für jeden Teilnehmer wird ein individueller Förderplan erstellt.






